Judika
     
 
Peter Wendlandt
 
   
 

 

 

Judika
 

Grafik - Design: Bernd Attinger

An den Bürgerseen werden zufällig zwei Männer entdeckt, die leblos aufeinander am Boden liegen. Der eine ist tot, der andere hat ein Seil um den Hals. Erste Ergebnisse der Untersuchungen am Tatort bereiten Kommissar Affolter keine Kopfzerbrechen, scheint der Fall doch klar zu sein: Ein Unfall, bei dem der eine Mann den anderen vor dem Suizid am Baum bewahren wollte. Doch dann die Überraschung: der verhinderte Lebensretter hat ein Messer im Rücken stecken. Man vermutet, dass sich die beiden Männer gestritten haben, doch der Fall kompliziert sich weiter, nachdem feststeht, dass keiner der beiden Männer auf dem Messer ihre Fingerabdrücke hinterlassen haben. Der Kommissar und seine Assistenten stehen vor einem Rätsel, für das es anscheinend keine Lösung gibt, zumal der überlebende Selbstmörder nichts zur Klärung beitragen möchte und eine harte Nuss für den Kommissar darstellt. Die Kripo sieht sich gezwungen, Nachforschungen anzustellen, im Leben des Getöteten sowie im Leben des gescheiterten Selbstmörders. Als Judika ins Spiel kommt, nimmt das Kommissar Affolter zunächst zur Kenntnis, doch dann scheint der scheinbare Routinefall plötzlich außer Kontrolle zu geraten. Der Selbstmörder wird zum Mörder und der Kommissar bekommt ein schlechtes Gewissen.